Wärmebrückenberechnungen werden von der KfW-Bank gefördert!
Die detaillierte Wärmebrückenberechnung zur Dimensionierung des Wärmebrückenzuschlagsfaktors ΔUWB nach § 7 EnEV wird im Rahmen des KfW Programms „Energieeffizient Sanieren-Sonderförderung“ (Prg. 431) im Rahmen der Baubegleitung gefördert.

Wärmebrückenberechnungen helfen dem Planer bei der Altbausanierung Schimmel zu verhindern
Bei der Altbausanierung ergibt eine Berechnung des Temperaturfaktor fRSI nach DIN 4108-2 mehr Planungssicherheit. Auch bei bereits eingetretenen Schadensfällen kann die Berechnung bei der Ursachenforschung hilfreich sein, um zu überprüfen, ob Schimmel bauseits oder durch falsches Nutzerverhalten entstanden ist.

Wärmebrückenberechnungen lassen energetisch hochwertige Gebäude auch bilanziell gut aussehen
Gerade bei hochwertig gebauten bzw. sanierten Gebäuden mit gutem Wärmeschutz entsprechen grundsätzlich die pauschal angesetzten Zuschläge von 0,05 W/m²K im Neubau und 0,10 bzw. 0,15 W/m²K im Gebäudebestand nicht den tatsächlichen Werten für Wärmebrücken. In vielen Projekten konnte nachgewiesen werden, dass bei der Wärmebrückenberechnung Gebäude mit optimierten Anschlussdetails ohne oder mit wesentlich geringeren Zuschlägen nach EnEV auskommen können. Nicht nur der Transmissionswärmeverlust HT, sondern auch der Jahres-Primärenergiebedarf qp kann bis zu 10 kWh/m²a reduziert werden. Dies ist vergleichbar mit einer Solaranlage mit Warmwasserbereitung, einer Lüftungsanlage mit 80% Wärmerückgewinnung oder einer 3-fach Verglasung und höheren Dämmdicken.

Wärmebrückenberechnungen sparen Material- und Lohnkosten ein
Die vielerorts immer noch gängige Praxis der vollständigen Balkonplattendämmung ist aus wärmetechnischen Gründen nicht notwendig und erhöht die Temperatur an der Innenoberfläche nur unwesentlich. Die Berechnungen können somit nicht nur helfen aufzuzeigen, wie und wo richtig gedämmt werden muss, sondern auch wo sogar auf Dämmung verzichtet werden kann. Der Bauherr spart somit unnötige Kosten ein.